9. Januar 2017
Matthias Siegmund
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Interimsmodell – Wie bekomme ich meinen Datenbestand gesetzeskonform?

Eine Lösung der Saxonia Systems AG …

Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende

Am 20. Dezember 2016 hat die Bundesnetzagentur mit ihren Beschlüssen BK6-16-200 und BK7-16-142 die Festlegungen zur Anpassung der elektronischen Marktkommunikation im Strom- und Gassektor an die Erfordernisse des „Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende“ (GDEW) bekannt gegeben. Darin werden die Betreiber von Elektrizitätsversorgungsnetzen verpflichtet, spätestens bis zum 01. Februar 2018 flächendeckend alle Marktlokationen mittels einer eigenständigen Identifikationsnummer (Marktlokations-ID) zu identifizieren.

Das Interimsmodell für Messsysteme als Übergangslösung in der Energiewende wird in einem bereits veröffentlichten Beitrag vorgestellt.

Wie bekomme ich meinen Datenbestand gesetzeskonform?

Die Saxonia Systems AG hat ein Lösungsszenario erarbeitet, dass Ihnen dabei hilft die Aufgaben fristgerecht zu bewerkstelligen und den Umbau des Stammdatenmodels im SAP IS-U, wie es für die Umsetzung des Interimsmodells erforderlich ist, durchzuführen.

Dazu haben wir einen dreistufigen Umbauprozess implementiert:

  • Analyse der Messkonstrukte
  • Customizing der neuen Messkonstrukte
  • Transformation der Messkonstrukte

Dieses Vorgehen ermöglicht es, den gesamten Datenbestand bereits im Vorfeld zu analysieren und die Ergebnisse aufgrund der Datenvielfalt durch geeignete Anpassungen weiter zu spezifizieren. Über das Customizing wird festgelegt, wie welche Messkonstrukte gem. den gesetzlichen Anforderungen umzustrukturieren sind. Im letzten Schritt erfolgen die Anpassungen an den Messkonzepten hochgradig performant, somit ist sichergestellt, dass der Tagesbetrieb nicht wesentlich belastet wird. Alle drei Schritte können zeitlich versetzt und wiederholbar laufen, sodass die Tests optimal unterstützt werden.

interimsmodell-drei-phasen-modell-saxonia-systems

Der drei-stufige Umbauprozess.

Folgende Kernpunkte sollten kritisch überprüft werden:

  • Die umfangreichen prozessualen Anpassungen werden Auswirkungen auf den technischen Umbau der Messkonstrukte haben, daher ist eine frühzeitige Analyse des Datenbestandes zu empfehlen.
  • Die Vielfalt der Messkonstrukte erschwert eine standardisierte Lösung. Wir haben ein Vorgehen definiert, dass mit geringem Aufwand 80 – 90% aller Messkonstrukte eindeutig identifiziert und nach Ihren Vorgaben gem. der gesetzlichen Vorschriften umstrukturiert. Dadurch können Ihre Projekte effektiv beschleunigt werden.
  • Die Zeit bis zur Einführung des Interimsmodells ist knapp bemessen. Der Termin 01.02.2018 ist zwar vier Monate später gesetzt als in den ursprünglichen Fassungen, allerdings stehen in den Unternehmen in diesem Zeitraum Jahresabschlussarbeiten an und die Personalressourcen sind urlaubsbedingt stark eingeschränkt.
  • Generell ist zu überlegen, ob der 01. Februar ein geeigneter Termin ist. Neben den „normalen“ Terminen für den periodischen Formatwechsel wäre so ein zusätzlicher Produktivsetzungstermin mit umfangreichen strukturellen Änderungen erforderlich.

Aufgrund unser langjährigen Erfahrungen und dem breiten Know-How in Migrations- und Marktkommunikationsprojekten sind wir bestens aufgestellt, bei den anstehenden Herausforderungen kundenorientiert zu unterstützen. Dabei begleiten wir in allen Phasen des Projektes und unterstützen bei der Planung und Durchführung.


Quellen:

Matthias Siegmund ist Senior Consultant SAP Utilities und Teamleiter bei der Saxonia Systems AG. Er studierte an der TU Dresden und arbeitete anschließend als Analyst und Prozessberater. Heute unterstützt er Kunden der Energiewirtschaft im Bereich Anforderungs- und Projektmanagement. Darüber hinaus ist er für die strategische Weiterentwicklung des Geschäftsfeldes SAP innerhalb der Saxonia Systems AG mitverantwortlich. Sie erreichen ihn über matthias.siegmund@saxsys.de

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